Rolf Klug (“Rolf 2”)
Der Name “Rolf Klug” wurde von Jochen Paul oft erwähnt, obwohl Rolf damals noch nicht in der Klassik-Szene präsent war. Jochen erzählte oft von Treffen mit “Jungingenieur” Klug bei den Nürnberger Hercules-Werken. Offensichtlich ging es sich dabei um Sondierungen für ein Nachfolgekrad für die Hercules-Military. Einen Prototyp der “K 250 Bw” gab es auch schon, wenn es sich dabei auch nur um eine olivgrün lackierte 175 Kubik 7-Gang-GS von 1976 handelte, die heute im Fundus des Nürnberger Museum Industriekultur verstaubt. Damals tauchte Jochen bei Senioren-Cup-Läufen mit einer 250er Hercules auf, wechselte dann aber wieder auf die angestammte Maico.
1998 startete Rolf Klug auf seiner ehemaligen 250er Werks-Hercules in Sonnefeld in der separaten Klassik-Klasse der Geländefahrt “Rund um die Hohe Aßlitz”. Daß er nicht schon früher in Isny am Start war, lag in der Baujahrbeschränkung für Zweitakter bis 1976.
Mit dem Geländesport begonnen hatte Rolf Klug wie so viele in den späten 1960er Jahren auf einer Hercules.


1969 im Ziel bei der Zweitagefahrt in Eschwege.
Rolf Klug, Fritz Happel und Horst Molle
Danach wechselte der Nordhesse Rolf Klug dann nach Franken zu den Nürnberger Hercules-Werken, wo er auf Jochen Paul traf. Weil Hercules damals das Engagement im Geländesport verstärkte, startete Rolf Klug auch auf den blauen Siebengang-Werksmaschinen bei anspruchsvollen Veranstaltungen wie Europameisterschaftsläufen und der Sechstagefahrt in Siegen.


1998 startete Rolf mit seiner 250er Hercules dann in der Klassik-Wertung in Sonnefeld und war danach viele Jahre nicht mehr aus der deutschen und europäischen Klassik-Szene fortzudenken.




2002 bei der “Ardennenfahrt” in Dinant/Belgien. Links Hans Wolf als Betreuer, Rolf Klug am Motorrad und im Hintergrund der spätere Klassensieger Hardy Weber.
2007 im Rohrdorfer Tobel bei der Allgäu-Geländefahrt in Isny.
2012 Zweitagefahrt in Foppolo (Bergamo).
Vor gut zehn Jahren machte Rolf Klug sich seine 175er Jawa zurecht, die er zurückkaufen konnte.

2017 bei der Zweitagefahrt der Endurosenioren Austria in Mühlen (Steiermark).

Am Ende möchten wir noch aufklären, was es mit “Rolf 2” auf sich hat. Rolf 2 (Klug) und Rolf 1 (Witthöft) waren dicke Freunde und in der Szene hatte sich zur Unterscheidung eben Rolf 1 und Rolf 2 eingebürgert.

1979 Sechstagefahrt Siegerland.
Durch die Beziehungen zu seinem Mentor Fritz Happel stieg Rolf Klug Mitte der 1970er Jahre auf eine 175er Jawa um.

1975 beim DM-Lauf in Sulzbach- Rosenberg. Foto: Gustav Lux

1976 beim Europapokal-Lauf in Österreich.
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